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Die richtige Work-Life-Balance für deine Karriere

Was bedeutet Work-Life-Balance eigentlich? Und wie schafft man die richtige Balance zwischen Arbeit und Privatleben? Die Antworten findest du hier.

 

In einer perfekten Welt, was müsste dir dein Traumarbeitgeber bieten? Einen guten Lohn, eine familiäre Arbeitsatmosphäre, ausgewogene Work-Life-Balance? Kommt etwa hin? Dann bist du nicht allein: 5500 Schweizer:innen wählen in der aktuellen Randstad Employer Brand Studie Work-Life-Balance auf Platz 3, wenn sie an einen idealen Arbeitgeber denken. Bewerten sie ihren aktuellen Arbeitgeber, schafft es Work-Life-Balance jedoch nur auf Platz 7. 

Da ist also noch Luft nach oben. Wir klären die Basics und werfen einen genaueren Blick auf das Thema. 

Was bedeutet Work-Life-Balance?

Fangen wir an der Basis an: Der Begriff Work-Life-Balance bezeichnet den Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Eine gute Work-Life-Balance ermöglicht es, berufliche Anforderungen zu erfüllen, ohne das persönliche Wohlbefinden und soziale Beziehungen zu vernachlässigen. Im Idealfall ergänzen sich Arbeit und Privatleben und führen zu einem erfüllten und zufriedenen Leben. Im Allgemeinen kann man Work-Life-Balance also als Zustand definieren, in dem Menschen sowohl beruflich als auch privat zufrieden sind, ohne das Gefühl zu haben, dass eine Seite zu kurz kommt.

Warum ist Work-Life-Balance wichtig?

Eine gesunde Work-Life-Balance ist essenziell für das Wohlbefinden und die langfristige Leistungsfähigkeit. In einer Zeit, in der ständige Erreichbarkeit und hohe Arbeitsbelastung zunehmen, gepaart mit steigendem persönlichen Leistungsanspruch, ist es umso wichtiger, sich aktiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Bedeutung der Work-Life-Balance liegt in mehreren Faktoren:

  1. Psychisches und körperliches Wohlbefinden: Eine unausgewogene Work-Life-Balance kann zu Stress, Burnout und gesundheitlichen Problemen führen. Dauerhafte Überbelastung im Job und Privatleben wirkt sich negativ auf die mentale Gesundheit aus, was langfristig das Risiko für Depressionen, Angstzustände oder körperliche Erkrankungen erhöht. Die richtige Balance hilft, Stress abzubauen und fördert eine positive und motivierte Einstellung.

  2. Produktivität und Kreativität: Menschen, die eine ausgewogene Work-Life-Balance haben, sind in der Regel produktiver und kreativer. Wenn du regelmässig Pausen einlegst und Zeit für Erholung findest, kannst du deinen Job mit mehr Energie und Fokus machen. Erschöpfung und Überarbeitung hingegen mindern deine Leistungsfähigkeit und machen dich unzufriedener.

  3. Zufriedenheit und Motivation: Wer sich zwischen Arbeit und Freizeit gut aufgehoben fühlt, ist zufriedener und motivierter. Eine richtige Work-Life-Balance sorgt dafür, dass du deine Karriereziele erreichen kannst, ohne dabei dein persönliches Glück zu opfern.

  4. Bessere Beziehungen: Eine gute Work-Life-Balance fördert nicht nur deine berufliche Leistungsfähigkeit, sondern auch deine zwischenmenschlichen Beziehungen - und umgekehrt: 81% der Befragten im neusten Randstad Workmonitor gaben an, besser bei der Arbeit zu performen, wenn sie ein Gemeinschaftsgefühl mit ihren Kollegen spüren. 80% sagen, dass das direkten Einfluss auf ihre mentale Gesundheit hat und 31% wären sogar bereit, weniger zu verdienen, wenn sie dafür gute Freunde bei der Arbeit hätten.  

Wie findest du die richtige Work-Life-Balance?

Die Suche nach der richtigen Work-Life-Balance ist individuell und erfordert Reflexion und Planung. Hier sind einige Tipps, wie du deine Balance verbessern kannst:

  1. Setze Prioritäten: Überlege dir, was dir im Leben wirklich wichtig ist – sowohl beruflich als auch privat. Diese Prioritäten helfen dir, deine Zeit sinnvoll zu planen. Frage dich: Welche Aufgaben sind wirklich wichtig? Wo kannst du Abstriche machen, um mehr Zeit für dich selbst oder deine Familie zu haben?

  2. Zeitmanagement verbessern: Ein effektives Zeitmanagement ist der Schlüssel zur richtigen Work-Life-Balance. Nutze Techniken wie das Setzen von Tageszielen, To-Do-Listen oder die Pomodoro-Technik, um deine Arbeitszeit produktiver zu gestalten. So bleibt mehr Zeit für persönliche Interessen und Erholung.

    Pomodoro-Technik

  3. Grenzen setzen: In einer Welt der ständigen Erreichbarkeit ist es wichtig, klare Grenzen zu ziehen. Das bedeutet, dass du dir feste Arbeitszeiten setzen solltest, um nach Feierabend abschalten zu können.

  4. Zeit für Hobbys und Erholung: Plane regelmässig Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten ein. Egal, ob du Sport treibst, ein Buch liest oder einfach einen Spaziergang machst – diese Auszeiten sind entscheidend, um neue Energie zu tanken und den Kopf freizubekommen.

  5. Flexibilität im Job: Viele moderne Arbeitgeber bieten flexible Arbeitszeitmodelle an, um die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Nutze diese Möglichkeiten, falls sie dir zur Verfügung stehen. Homeoffice, Gleitzeit oder Teilzeitbeschäftigung können dir helfen, dein Berufs- und Privatleben besser in Einklang zu bringen. Stehe dem aber auch kritisch gegenüber: Macht es mich wirklich produktiver, wenn ich bereits um 6 Uhr den Laptop aufklappe? Kann ich mich im Homeoffice gut konzentrieren? Finde die Arbeitsweise, die zu dir passt.

  6. Delegieren und Nein sagen lernen: Oftmals versuchen wir, alle Aufgaben selbst zu erledigen, was schnell zu Überlastung führen kann. Lerne, Aufgaben zu delegieren oder bei Bedarf Nein zu sagen. Das ist keine Schwäche, sondern zeigt, dass du deine Grenzen kennst. Dazu nimmt es dir Mental Load, wenn du weisst, dass du nicht alles, was auf dich zukommt, zwingend allein bewältigen musst.


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